Gesundheit30. Oktober 20257 Min.

Allergien bei Hunden erkennen und behandeln

Juckreiz, Rötungen, Haarausfall – Allergien sind bei Hunden weit verbreitet. Erfahre, wie du die Symptome erkennst und deinem Hund helfen kannst.

Allergien bei Hunden erkennen und behandeln

Allergien bei Hunden erkennen und behandeln

Allergien gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Hunden. Schätzungen zufolge leidet jeder fünfte Hund unter einer Form von Allergie. Für betroffene Vierbeiner bedeutet das oft Juckreiz, Hautprobleme und eingeschränkte Lebensqualität. Doch mit dem richtigen Wissen kannst du deinem Hund helfen.

Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen – sogenannte Allergene. Der Körper reagiert übertrieben und löst Entzündungsreaktionen aus, die sich vor allem an der Haut zeigen.

Die häufigsten Allergietypen beim Hund

1. Futtermittelallergie

  • Auslöser: Bestimmte Proteine (häufig Rind, Huhn, Weizen, Soja, Milchprodukte)
  • Symptome: Juckreiz, Durchfall, Erbrechen, Ohrenentzündungen
  • Diagnose: Ausschlussdiät über 8–12 Wochen

2. Umweltallergie (Atopie)

  • Auslöser: Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Gräser
  • Symptome: Juckreiz an Pfoten, Bauch, Achseln; gerötete Haut; häufiges Lecken
  • Besonderheit: Oft saisonal, kann sich aber zu ganzjährigen Beschwerden entwickeln

3. Kontaktallergie

  • Auslöser: Reinigungsmittel, Kunststoffe, bestimmte Pflanzen
  • Symptome: Lokale Rötung und Juckreiz an Kontaktstellen
  • Tipp: Waschmittel für Hundebetten fragrance-free wählen

4. Flohspeichelallergie

  • Auslöser: Bereits ein einzelner Flohbiss kann ausreichen
  • Symptome: Starker Juckreiz, besonders am Rücken und an der Schwanzbasis
  • Vorbeugung: Ganzjähriger Flohschutz

Symptome erkennen

Die häufigsten Anzeichen einer Allergie beim Hund:

  • Übermäßiges Kratzen, Lecken oder Beißen an bestimmten Stellen
  • Gerötete, entzündete Hautstellen (sogenannte Hot Spots)
  • Wiederkehrende Ohrenentzündungen
  • Haarausfall oder stumpfes Fell
  • Tränende Augen
  • Pfoten, die sich braun verfärben (durch ständiges Lecken)
  • Magen-Darm-Probleme

Was kannst du tun?

  1. Tagebuch führen: Notiere, wann die Symptome auftreten und was dein Hund gefressen hat
  2. Tierarzt aufsuchen: Nur ein Tierarzt kann eine fundierte Diagnose stellen
  3. Ausschlussdiät durchführen: Bei Verdacht auf Futtermittelallergie
  4. Umgebung anpassen: Regelmäßig saugen, Hundebetten heiß waschen, Luftreiniger nutzen
  5. Hautpflege: Spezielle Shampoos und Pflegemittel für empfindliche Haut

Was wir bei Picco Bello tun können

Bei allergischen Hunden verwenden wir ausschließlich hypoallergene, parfümfreie Pflegeprodukte. Wir kennen die besonderen Bedürfnisse empfindlicher Hundehaut und passen unsere Behandlung individuell an. Außerdem können wir bei der Fellpflege Hautveränderungen frühzeitig erkennen und dich darauf aufmerksam machen.

Unser Rat

Allergien sind gut behandelbar, wenn sie richtig diagnostiziert werden. Scheue dich nicht, den Tierarzt aufzusuchen – je früher eine Allergie erkannt wird, desto besser kann sie kontrolliert werden.


Dein Hund hat empfindliche Haut? Sag uns Bescheid – wir stimmen die Pflege individuell auf deinen Vierbeiner ab!

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